Jeder will es als erste/ r wissen: Wie wir bald fernsehen werden, dass beschreibt nun Lisa Nienhaus im faz.net. Bisweilen habe Youtube nicht mit den Bewegtbildern des Fernsehens mithalten können, erklärt Nienhaus eingangs. Das Konkurrenz nie ein Auge zumacht ist uns kein Geheimnis und so tauchen die Mitbewerber der klassischen Rundfunkanstalten mit gleichwertiger Qualität nun auf den Monitoren der PC und Macintosh-Computer auf. Oder mit fast ebenbürtiger Qualität. Aber ihr Abriss, der wie alle anderen derzeit verfassten Artikel über die Entwicklungen der Medienbranche, ist nicht mehr als eine Momentaufnahme, auch nicht weniger. Steckenpferd des scheinbar gehetzten europäischen Strukturwandels sei Joost, jene Firma, die schon mit Kazaa und Skype Wellen schlug. Am Start-Up Joost haben u.a. auch CBS Corporation und Viacom neben einem Risikokapitalgeber Anteile bereits in der Tasche. Am Programm wird sich dann nicht viel ändern – nicht viel: Werbung wird nicht weg zu zappen sein. Die User zahlen nichts für den Empfang. Eine zukunftsträchtige Lösung für die Medienanstalten? Nein, RTL, ZDF oder die ARD folgen – zumindest in Deutschland – eigenen Visionen zur Rückgewinnung der ans Internet verlorenen Publikumsgemeinde. Auch die englische BBC entwickelt darüber hinaus ihre individuellen Ideen. Wenn das Internet sich weiterhin in Richtung personalisierten Angeboten entwickeln wird, so wird es auch keine allgemeingültige Sendeform geben – die technologischen Möglichkeiten und die Interessen der Jugendlichen oder Senioren, sie unterscheiden sich heute und auch in Zukunft.
Beiträge vom Juli 2007
Internetkonsum statt TV-Nutzung
Juli 30, 2007 · 2 Kommentare
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media studie 07 – Chancen und Probleme des Internets
Juli 29, 2007 · Kommentar schreiben
Den Journalismus sieht die dpa-Tocher news aktuell im Wandel. media studie 2007: „2.0 und dann? Journalismus im Wandel“ nennt sie ihr Ergebnis einer Befragung von 1.195 Journalisten zu den Auswirkungen von Blogs, Podcasts und anderen Web2.0-Phänomenen auf den Journalismus. Blogs, Social Software und Podcasts gehören u.a. laut media studie zu den gegenwärtigen Entwicklungen die sich auf den Journalismus auswirken. Die vielseitig interpretierbare Studie der dpa-Tochter wirft einen Blick auf augenblickliche Chancen und Probleme wie z.B. die Vertrauenswürdigkeit von Blogs, die Bedeutung der Tageszeitungen als Informationsquelle, die Zukunft der Medienhäuser und liefert dabei eine zahlenreiche wie abendfüllende Momentaufnahme einer dynamischen Branche.
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